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Zehn naive Fragen an die Rhetorik-Branche

Zehn naive Fragen an die Rhetorik-Branche

Rhetorik-Seminare
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Selbstverständlich müssen auch wir die Rhetorik-Branche im Auge behalten. Auch wir von der Deutschen Rednerschule betreiben Konkurrenzbeobachtung: Vielleicht gibt es Ansätze, die wir nicht kennen? Neue Ideen? Kreative Positionierungen? Doch nachdem wir hunderte von Websites besucht, uns zig YouTube-Videos angeschaut und uns mit vielen Vertretern der Rhetorik-Branche ausgetauscht haben, bleiben wir ein wenig ratlos zurück. Daher an dieser Stelle zehn naive Fragen: an unsere eigene Branche, an Rhetorik-Trainer, Kommunikationsberaterinnen und Motivationsgurus …

Zehn naive Fragen an die Rhetorik-Branche

  1. Warum kommen viele Rhetoriktrainer so uniformiert daher? Akkurate Glatze, eckige Brille und Einstecktuch – meist groß wie ein Bettlaken – sowie ein mit einem Buchstaben abgekürzter zweiter Vorname: Das sind die Merkmale, an denen man sie erkennt. So wie den Werber am schwarzen Existenzialisten-Rolli. Oder die Pädagogin am Batik-Tuch. Sei’s drum: Äußerliche Gemeinsamkeiten stärken vielleicht das Zusammengehörigkeitsgefühl …
  2. Warum lesen sich viele Webseiten von Kommunikationsberaterinnen und Rhetoriktrainern wie frisch aus der Phrasen-Dreschmaschine? Obwohl das täglich Brot des Rhetorikers der kreative Umgang mit Wörtern sein müsste? Vielleicht haben wir da etwas Grundsätzliches missverstanden …
  3. Gibt es Meisterinnen und Meister des Neurolinguistischen Programmierens, die geschieden sind?
  4. Warum lieben Rhetoriktrainerinnen und Kommunikationsberater Superlative und Hypertrophierungen? So sehr? Sooo sehr?
  5. Wieso geben offensichtlich mehr Schauspielerinnen oder Theaterregisseure Rhetorikseminare als Sprechwissenschaftler oder Rhetorikerinnen? Egal – das Leben ist eh eine ewig währende Seifenoper …
  6. Sollte unsere Branche nicht ein Beispiel für andere Branchen sein – in Sachen Durchlässigkeit und Qualifizierungsliberalität? Ob Ingenieure, IT-Spezialisten, Aquaristen oder Nudisten: Es ist toll, wie divers sich die grundständigen Ausbildungen der Vertreter unserer Branche lesen. Dadurch angeregt werden auch wir demnächst unser Angebot ausweiten: in Richtung Brückenbau und Gehirnchirurgie.
  7. Warum gibt es mehr Top-, Nr.-1.-, Spitzen- und überhaupt führende Rhetorikfachleute als ganz normale Menschen, die einfach ihren Job machen? Was sagen solche Übertreibungen über die sich Präsentierenden aus? Was über die Gesellschaft?
  8. Wieso gibt es mehr Trainerinnen und Trainer, die Dax-Unternehmen und Spitzenpolitiker beraten – als es Dax-Unternehmen und Spitzenpolitiker gibt?
  9. Kann man mit Positivem Denken, das so gern kolportiert wird, den Rasen betreten?
  10. Warum müssen NLP-Master überhaupt arbeiten?
Prototyp eines Rhetorik-Trainers – die Rhetorik-Branche glänzt oft durch ungewollte Komik.
Rhetorik-Trainer – Klischee?

Sie suchen einen NLP-Meister? Dann bitte nicht bei uns, sondern hier …

Heute schon vor einem Rasen-betreten-verboten-Schild gestanden? Dann googeln Sie doch Positives Denken …